26.02.21 Beisetzung von Koljan
Kampf an der Barrikade
Die Gruppe hört nachdem der Kampf entschieden ist einen großen Knall und Geschrei welches aus der Stadtmitte kommt.
Bildrath bleibt an der Barrikade alleine zurück nachdem Parriwimple gefallen ist.
Kampf im Stadtzentrum
Im Stadtzentrum angekommen findet die Gruppe noch einige Überlebende Zivilisten vor, von den Kämpfern die die dortig Barrikade verteidigt haben steht aber nur noch Ismark.
Die Gruppe verteidigt sich und Ismark heldenhaft gegen eine Horde Untote, dabei wird ein Seuchenverbreiter von Valerion quasi im Alleingang zerlegt. Allerdings kann die Gruppe nicht verhindern, dass der Seuchenverbreiter sein rotes Miasma versprüht. Dabei sterben auch einige der Dorfbewohner im Stadtzentrum.
Ankunft von Rahadin
Nach dem Kampf kommen noch mehr Untote auf die Gruppe zu, angeführt von einem dunkelhäutigen Elfen, Rahadin. Dieser stellt sich vor als der Kammerherr von Strahd, wobei ihn die ganze Zeit gedämpfte Schreie umgeben, die einige in der Gruppe fast um den Verstand bringen. Er ist aber offensichtlich davon komplett unberührt, entweder er hört sie nicht, oder er kann sie ignorieren. Rahadin verkündet, dass die gerechte Strafe für Barovia nun erfolgt ist. Er verkündet, dass der Preis in Blut gezahlt wurde. Daraufhin spricht er Ismark direkt an und beglückwünscht ihn zu seiner neuen Position. Im weggehen bekundet er noch sein Beileid zum Verlust.
Herrenhaus
Ismark schließt aus den Worten von Rahadin, dass sein Vater Koljan (der Bürgermeister) von den angreifenden Untoten getötet wurde und stürmt zurück zum Herrenhaus. Die Gruppe folgt ihm und findet Koljan wirklich tot vor. Ein eleganter Schnitt an seiner Vorderseite hat ihn ausbluten lassen. Seine Leibwachen hingegen sind so aufgerissen worden, dass es wie ein Tierangriff aussieht.
Irena hat überlebt, liegt aber zusammengebrochen am Boden. An ihrem Hals sind blutige Einstichwunden zu sehen.
So wie die Personen verteilt sind und da es keine Anzeichen für ein gewaltsames Eindringen ins Haus gibt, sieht es so aus, als hätte Koljan jemanden hereingebeten. Die Vermutung, dass es Strahd war, der hereingebeten wurde liegt nahe.
Ismark, Talias, Blutfaust und Krull kehren zum Marktplatz zurück um bei den Aufräumarbeiten zu helfen, merken aber schnell, dass es klüger ist sich morgen gestärkt und bei Tageslicht darum zu kümmern. Daraufhin rastet die gesamte Gruppe im Herrenhaus.
Der nächste Tag im Herrenhaus
Am nächsten Tag ergeben sich im Gespräch mit Ismark und Irena einige Optionen.
- Es gibt eine heilige Kirche in Vallaki, diese könnte Irena vor Strahd schützen, da sie nicht von Vampiren betreten werden kann
- Madame Eva, eine Vistani, ist eine Tarokallegerin und kann vermeintlich die Zukunft vorhersagen. Sie lebt am Tzer-Tümpel
Zum Abschluss des Gesprächs sagt Ismark, dass sie nicht einfach so weiterleben können. Sie werden geknechtet und dauerhaft überwacht. Die Ratten und Fledermäuse stehen unter der Kontrolle von Strahd und werden von ihm verwendet um vermeintlich geheime Gespräche mitzuhören. Wie aufs Stichwort zeigt sich eine Ratte, welche allerdings von Krull erlegt wird, es bleibt unklar wie viel die Ratte gehört hat und wie die Kommunikation zwischen Strahd und den Tieren vonstatten geht.
Die Beerdigung von Koljan
Um Koljan zu beerdigen begibt sich die Gruppe mit Ismark und Irena zur lokalen Kirche in Barovia (Dorf). Die Türen der Kirche sind zerkratzt und das gesamte Gebäude sieht heruntergekommen aus. Sogar die Insignien von Lathander sind nicht mehr intakt.
Bildrath tritt aus der Kriche und wirkt gebrochen, er erzählt, dass Parriwimple sein letzter Angehöriger war. Außerdem erzählt er von der Interaktiion zwischen Parriwimple und dem Pastor Donavich. Der Pastor hat die Kirche abgesperrt und niemanden mehr hineingelassen während der Belagerung. Außerdem hat er sein heiliges Symbol nicht mehr getragen. Der Gruppe wird spätestens jetzt klar, dass hier etwas wirklich faul ist.
Nach der Geschichte stößt die Gruppe die Tür auf und ihr schlägt direkt Schimmelgeruch ins Gesicht, es offenbart sich ein ziemliches Chaos. Die Gebetsbänke sind zerstört, nur der Altar scheint intakt zu sein. In der Kirche ist nicht zu vernehmen, außer ein leises Gebet.
Donavich tritt der Gruppe entgegen und ein Gespräch entspinnt sich. Er verweigert allerdings für Koljan die heiligen Riten zur Beerdigung durchzuführen.
Er scheint seinen Glauben verloren zu haben und Simo spricht ihn darauf an. Diese direkte Nachfrage lässt ihn kurz innehalten.
Dann erzählt er, warum er seine Kirche geschlossen hat. Strahd hat Doru, seinen Sohn in eine Vampirbrut verwandelt und ihn mit dem heiligen Symbol von Donavich zurückgeschickt um diesen zu töten. Er konnte Doru in die Krypta einsperren und hat sich dann in der Kirche verbarrikadiert.
Da Donavich seinen Sohn nun für ein Monster hält, bittet er die Gruppe darum Doru in der Krypta zu töten und die Gruppe willigt ein.
Krull, Simo und Valerion steigen daraufhin hinab in die Krypta.
In der Krypta
Doru ist nicht direkt feindlich gesinnt, allerdings nähert er sich der Gruppe an der Decke laufend. Es ist also direkt klar, dass er nicht mehr menschlich ist.
Er kann sich allerdings noch normal verständigen, obwohl er durstig ist nach dem Blut der Gruppe.
Im Gespräch stellt sich heraus, dass er van Richten erpresst hat um mit ihm zusammen gegen Strahd in Ravenloft zu ziehen. Die Gruft von Strahd ist allerdings leer, als Doru mit seiner Gruppe dort ankommt. Er denkt, dass in irgendjemand verraten haben muss, damit dies möglich war.
Nachdem Strahd seine Gruppe mit unmenschlicher Geschwindikeit niedergemäht hat, verwandelt er Doru in eine Vampirbrut und befiehlt ihm das Blut seiner Gefährten zu trinken. Nach einigen Tagen befiehlt er ihm schließlich zurück nach Barovia (Dorf) zu gehen und seinen Vater zu töten. Doru berichtet außerdem von unheimlichen Fähigkeiten welche Strahd besitzt, die sogar über die Fähigkeiten von anderen Vampiren hinaus gehen. So soll er sich in einen Nebel verwandeln können und durch Wände gehen können.
Doru bittet darum, dass er einer Willensprobe unterzogen wird. Er möchte wissen, ob in ihm noch etwas menschliches ist. Er schlägt vor, dass sich einer in der Gruppe eine kleine Wunde zufügt, so dass diese blutet. Wenn er sich beherrschen kann und nicht angreift besteht noch Hoffnung für ihn. Die Gruppe diskutiert dies kurz, stimmt dann aber schließlich zu. Doru übersteht die Probe knapp, daraufhin ziehen sich seine Fänge zurück und es scheint wirklich Hoffnung für ihn zu geben. Allerdings steht er immer noch bis zu einem gewissen Grad unter der Kontrolle von Strahd. Nach der bestandenen Probe übergibt Doru als Dank das heilige Symbol an die Gruppe. Er hat die Hoffnung, dass er es nun nicht mehr benötigt um Willensstark zu bleiben.
Währenddessen in der Kirche
Nicht alle Gefährten sind in die Krypta hinab gestiegen und unter den zurück gebliebenen gibt es Zwist. Blutfaust schnappt sich Flitzfinger und hat ihn im Schwitzkasten. Blutfaust und Talias sind mistrauisch gegenüber der Eule Tamia. Sie haben die Vermutung, dass die Eule für Strahd spionieren könnte und wollen nun herausfinden, was es mit der Eule genau auf sich hat. Flitzfinger kann sich aber herausreden und sich aus dem Schwitzkasten lösen ohne ein Geheimnis preiszugeben.
Wiedervereint in der Kirche
Nach der Willensprobe kehren Krull, Simo und Valerion wieder zu den anderen züruck und übergeben Donavich wieder sein heiliges Symbol. Er ist erfreut darüber, dass noch etwas menschliches in seinem Sohn zu stecken scheint. Allerdings ist allen Beteiligten bewusst, dass er sich einem direkten Befehl von Strahd wohl nicht widersetzen könnte.
Nachdem Donavich nun sein heiliges Symbol wieder hat, erklärt er sich bereit die Bestattung von Koljan durchzuführen.
Der Friedhof sieht deutlich gepflegter aus als die Kirche. Donavich scheint es zu seiner Priorität gemacht zu haben die Gräber zu pflegen. Vielleicht wollte er ein Auge darauf haben, dass möglichst keiner der Begrabenen als Untoter widerkehrt.
Die ganze Zeremonie wird von Fledermäusen beobachtet, Strahd scheint sich also dafür zu interessieren was von Statten geht.
Nach der Beisetzung fragt Donavich Irena ob sich zu bleiben gedenkt. Diese gibt daraufhin zu, dass sie gehen will. Donavich schlägt die Abtei St. Markovia in Krest als sicheren Zufluchtsort vor. Ismark ist allerdings nicht sehr angetan von der Idee, da er denkt, dass die Abtei vor langer Zeit zerstört worden sei.
Aber egal was genau am Ende das Ziel sein wird, steht der Aufbruch der Gruppe nun bevor, deshalb kehren alle geschlossen ins Herrenhaus zurück um sich vorzubereiten.
Zurück im Herrenhaus
Ismark teilt an alle Gruppenmitglieder Rationen aus. Ab Mittag soll es auf die große Reise gehen.
Die Reise ins nächste Dorf, Vallaki dauert allerdings länger als einen Tag. Der nur zwei Stunden entfernte Tzer-Tümpel, an dem die Vistani wohnen, scheint ein guter Ort für einen Zwischenstopp zu sein.
Während sich alle Mitglieder der Gruppe, außer Krull, auf den Weg zum Händler machen fällt Flitzfinger auf, dass sich Irena anscheinend davonschleichen möchte. Er versucht sie daraufhin ihr unauffällig zu folgen, wird allerdings dabei von ihr erwischt. Es stellt sich heraus, dass sie nicht fliehen wollte, sondern noch etwas begraben wollte bevor es los geht. Sie und Flitzfinger gehen zusammen zu Lugdanas Anhöhe. Flitzfinger hilft ihr hier ein kleines Loch zu graben, in dem Irena ein paar sentimentale Erinnerungsstücke zurück lässt. Einen Silberarmreif mit der Inschrift für Tatjana lässt sie nicht dort zurück, sondern schenkt ihn Flitzfinger. Sie möchte ihn nicht mehr haben, da ihre echten Eltern wohl schon länger tot sind und es kein zurück in diese Welt geben wird.
Irena schließt sich nach der Rückkehr von Lugdanas Anhöhe der Gruppe an.